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E-Mobilität auf der Überholspur

Die Zukunft der Mobilität ist elektrisch. Damit das Fahren von E-Autos im Alltag praktikabel wird, baut enercity das Ladenetz in Hannover immens aus: 600 Ladepunkte in der Region (davon 480 in Hannover) sind das engagierte Ziel. Und auch in anderen Bereichen macht enercity den Weg frei für E-Mobilität.

Umweltfreundlich mobil: Mit dem E-Auto durch Hannover.

Aktuell betreibt enercity in Hannover und Langenhagen über 40 Ladepunkte für umweltfreundliche Mobilität mit dem E-Bike, dem E-Roller oder dem E-Auto. Bis Ende des nächsten Jahres werden es 600 Ladepunkte sein. „Wir werden das dichteste Ladenetz Deutschlands, gemessen an der Einwohnerzahl, haben", freut sich die enercity-Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva. „Wir planen den Bau von 30 Schnellladepunkten, an denen E-Autos je nach Fahrzeugtyp innerhalb von 10 bis 30 Minuten geladen werden können. Dazu kommen noch mindestens 420 normale Ladepunkte, an denen das Auto in durchschnittlich zwei Stunden geladen wird", so Zapreva.

Die Hannoveraner bestimmen selbst mit

Bei der Suche nach geeigneten Standorten in der Stadt hat enercity die Menschen intensiv eingebunden. Online und bei einigen „Vorfahrer"-Terminen konnten sie abstimmen, wo Ladesäulen installiert werden sollen. Von März bis Juni 2019 beteiligten sich mehr als 2.200 Einwohnerinnen und Einwohner aus 13 Stadtbezirken an der Standortsuche. Der Stadtbezirk Vahrenwald-List hat sich mit 306 Vorschlägen für 158 Standorte an die Spitze der Vorfahrer-Bewegung gesetzt. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Bezirke Südstadt-Bult (268 Vorschläge für 122 Standorte) und Mitte (227 Vorschläge für 146 Standorte). „Die hohe Teilhabe belegt das große Interesse der Menschen an der Mitgestaltung von emissionsfreier Mobilität. Das entspricht genau unserem Ansatz, denn die Energie- und Verkehrswende kann nur das Werk von vielen sein", sagt enercity-Chefin Zapreva.

Wie geht es jetzt weiter?

Im nächsten Schritt prüfen enercity und Vertreter der Stadt die Wunschstandorte und deren Umsetzbarkeit. Relevante Auswahlkriterien sind etwa die Parksituation und die technischen Gegebenheiten vor Ort wie auch die bestehende Anzahl von E-Fahrzeug-Besitzern in der Nachbarschaft. „In zwei Jahren wird Hannover in Sachen E-Mobilität das Oslo Deutschlands sein", ist sich Zapreva sicher. Die Menschen werden auf E-Autos umsteigen, wenn sie wissen, dass sie ihr Auto zuverlässig in wenigen Minuten laden können – so wie sie es von den Tankstellen gewohnt sind.

Netzstabilisierend laden

Um E-Mobilität weiter zu verbessern und zukünftige Probleme vorwegzunehmen, forscht enercity auf dem Gebiet. In einem enercity-Ladeversuch wurde deutlich: Sollten eine Million E-Fahrzeuge in Deutschland fahren, kann es bei ungesteuertem Laden zu starken abendlichen Stromnetz-Lastspitzen kommen. Elektroautos sollen daher netzstabilisierend Strom laden. Wie solches Ladeverhalten gelingt, erforscht das enercity-Projekt „Demand Response – das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk". Ziel sind ein ressourcenschonenderer Kraftwerkseinsatz und die gezielte Nutzung erneuerbarer Energien.

100 Prozent Ökostrom in Hannover laden

Schon heute können Stromer an 90 öffentlich zugänglichen enercity-Ladepunkten in der Stadt 100 Prozent Ökostrom tanken. Werden E-Autos mit erneuerbar erzeugtem Ökostrom aufgeladen, wird die Umwelt geschont. Daher ist es enercity eine Herzensangelegenheit, noch mehr erneuerbare Energie-Anagen zu installieren und den Anteil an regenerativer Energie zu steigern. Vor allem Biomasse und Wind haben im ersten Halbjahr 2019 verstärkt zur Strom- und Wärmeerzeugung beigetragen. Die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie stieg um 26,6 Prozent auf 1.181 GWh, die Wärmeerzeugung aus erneuerbarer Energie legte um 27,0 Prozent auf 1.152 GWh zu. Insgesamt werden 36,8 Prozent (Vorjahr: 18,4 Prozent) des Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen.

enercity hat Mitte August dieses Jahres auch den Grundstein für den Windpark Klettwitz 2 in Brandenburg gelegt. Seither baut das Unternehmen mit einem Invest von rund 45 Mio. Euro (einschließlich Infrastruktur) zehn Windenergieanlagen mit insgesamt 33 MW und 92 GWh/Jahr. Hand in Hand mit Kommunen baut enercity weitere Windkraftanlagen, weitere Projekte sind im Genehmigungsprozess. Nach Abschluss der Bauphase ab 2020 steigt die Stromerzeugung aus Windkraft um knapp 120 GWh auf 670 GWh.

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