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Die gemütlichsten Cafés in Hannover

Der beste Ort für eine Auszeit? Ganz sicher sind es die Cafés, die uns mit ihren warmen Tee- und Kaffeedüften und anderen Leckereien den Alltag versüßen. Wir haben drei heiße Tipps, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Hier genießen Sie köstlichen Kaffee in tollem Ambiente.

V17

Das Geheimnis genussvollen Kaffees? Das V-förmige Logo des freundlichen Cafés in Linden gibt einen Hinweis darauf, wie das V17 seinen Kaffee am liebsten zubereitet – mit einem Handfilter, der leicht an seiner V-Form erkennbar ist. „Die Kaffeeszene befindet sich gerade in der Handfilter-Kaffee-Renaissance“, meint Janis Kaiser, einer der beiden Betreiber des V17. Eine besonders schonende Zubereitungsart. Die frisch gemahlenen, hell gerösteten Kaffeebohnen werden im Handfilter mit heißem Wasser aufgegossen und geben ihre Farbe und ihr vielfältiges Aroma an das Wasser ab, das langsam in das Kännchen rinnt. Anders als bei der herkömmlichen Zubereitungsart produziert der Handfilter ein kräftig-fruchtiges Aroma, das möglichst frei von Röstnoten ist.

Die beiden Inhaber, Janis Kaiser und Arno Auer, sind überzeugte Vertreter dieser Bewegung und haben sich auf den schwarzen Wachmacher spezialisiert. Dabei gehe es ihnen im Kern darum, den ursprünglichen Charakter der Kaffeefrucht beizubehalten, egal ob als Espresso, Cappuccino oder handgefiltert. Die Kunden schätzen den achtsamen Umgang sowohl mit der Bohne als auch mit den Besuchern des Cafés – schnell kommt man ins Gespräch über die Themen, die den beiden wichtig sind: nachhaltiger Anbau, faire Preise und natürlicher Kaffeegeschmack. 

„Wir verwenden ausschließlich hell geröstete Kaffeebohnen, da sie ihre fruchtige Note beibehalten“, erklärt Janis Kaiser. „Neben unserer Hausmarke ,V17‘ – von der Rösterei Wood Grouse Coffee – haben wir auch immer einen wechselnden Gastkaffee von verschiedensten Röstereien aus ganz Europa im Angebot. Die Kunden können den Kaffee auch als Bohnen bei uns kaufen.“ Auch wenn der Kaffee oftmals mehr kostet als andere, sind die beiden Kaffeeliebhaber von der hohen Gütequalität und der fairen Vermarktung ihrer gerösteten Bohnen überzeugt. An den günstigen Preisen für die Kaffeespezialitäten im V17 ändert das jedoch nichts. Neue Trends, die Arno Auer und Janis Kaiser in der Berliner und Hamburger Kaffeeszene aufspüren, geben sie gern an ihre Gäste weiter: „Demnächst soll es ein Kaffee-Speed-Dating geben, bei dem jeder neue Geschmackssorten entdecken und neue Leute kennenlernen kann“, verrät Janis Kaiser. Ein Event, auf das sich die Geschmacksnerven schon freuen können.

Übrigens! Wer wissen möchte, wie viel Kaffee in einen Handfilter gehört: Es sind exakt 17 Gramm – das verrät ebenfalls das V17-Logo.

V17
Deisterstraße 49, 30449 Hannover
www.facebook.com/v17kaffee
www.instagram.com/v17kaffee

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag–Freitag 10:00–18:00
Samstag–Sonntag 12:00–18:00

Die beiden Inhaber Janis Kaiser und Arno Auer leben Kaffee.

Seven Sundays

Ein betörender Duft strömt durch die Osterstraße, eine feine Mischung aus gerösteten Nüssen und Sirup bahnt sich ihren Weg. Wer der Schnupperspur nachgeht, bleibt vor der Eingangstür eines Cafés stehen, das sich mit Leib und Magen der ersten Mahlzeit am Tag verschrieben hat: Im Seven Sundays kann gefrühstückt werden, bis der Abend anbricht. Eine Spezialität des Hauses ist das hausgemachte Ahornsirup-Granola – ein Mix aus Nüssen, griechischem Joghurt, Himbeeren und Blaubeeren –, das sich auf der Zunge zu einer knusprigen Geschmacksbombe entwickelt. „An den Tagen, an denen wir das Granola frisch zubereiten, werden Passanten neugierig – der süße Duft lockt an“, beschreibt Gastronom Efthimios Eleftheriadis die Wirkung des Knuspermüslis. Aber nicht nur der. Seitdem der 36-Jährige gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Marco Fernandes das im modernen Design eingerichtete Seven Sundays im Sommer eröffnet hat, gehört die Lokalität im Herzen Hannovers zu den Topadressen für Liebhaber der frühen Speise.

Wie kommt man auf einen Breakfast Club, in dem originelle Gerichte mit Namen wie „Pancake Canadian Dream“, „Bananenbrot Meets French Toast“ oder „Egg Slut Burger“ für Appetit sorgen? „Wir reisen viel und besuchen oft Großstädte, in denen sich die All-day-Breakfast-Philosophie als Gastro-Konzept etabliert hat“, erklärt Marco Fernandes. Nach einer durchzechten Nacht 2016 in Barcelona sei man mit Heißhunger aufgewacht – „die Google-Recherche mit den Suchbegriffen 'lecker, gesund, deftig, Frühstück, Barcelona' machte uns auf einige Restaurants aufmerksam“, so der Ur-Hannoveraner. Eine schmackhafte Erfahrung, nachdem die beiden Freunde entschieden, dass auch ihre Heimatstadt einen solchen Ort verdient habe. „Unser Anspruch ist es gewesen, eine ehrliche Sache anzubieten“, so Efthimios Eleftheriadis.

Die Gerichte machen eine gesunde Balance aus regionalen Bio-Produkten, hoher Qualität und fairem Preis aus – und auch für Veganer finden sich in der Karte viele Frühstücksvarianten wieder. Was bei einem Besuch schnell auffällt: Die Atmosphäre ist locker, das Duzen gehört zum guten Ton und Gäste werden auch mal persönlich von den Inhabern mit einem High Five begrüßt. „Der Laden ist klein, hier kommen wir schnell in den Dialog – der direkte Kontakt mit unseren Gästen ist uns wichtig“, unterstreicht Efthimios Eleftheriadis, der jeden Tag vor Ort ist. Und was empfiehlt er seinen Gästen, deren Mägen nach einer langen Partysause nach Herzhaftem lechzen? „Da hilft nur der Breakfast-Burrito, aufgepimpt mit würziger Chorizo.“ Na dann: Guten Frühstückshunger!

Täglich von 9 bis 18 Uhr, keine Reservierungen möglich
Osterstr. 34, 30159 Hannover
www.thesevensundays.de/

Frühstücken, bis der Abend anbricht: das ist das Konzept von Efthimios Eleftheriadis neuem Café Seven Sundays in der Osterstraße.


Mon Bonheur

Französisches Flair, gleich um die Ecke: Seit März 2018 ist Hannover um eine Adresse reicher. Im „Mon Bonheur“ – zu deutsch „Mein Glück“ – begeistern die beiden Geschäftsführer Thomas Immenroth und Agija Galvane mit Delikatessen aus dem Nachbarland. „Nach kurzer Zeit haben wir schon so viele Stammkunden, dass es uns schmeichelt“, verrät Thomas Immenroth. „Wir wollen unsere Sicht auf Frankreich vermitteln – dieses Flair, einfach Köstlichkeiten genießen zu können, die immer noch bezahlbar sind.“

Das Café in der Voßstraße lädt dazu ein, im gemütlichen Ambiente traditionelle Flammkuchen, landestypische Käseplatten und auch hauseigene Speisen zu entdecken und zu genießen. Dazu ein Glas Wein oder Cocktails, die die beiden passionierten Barkeeper selbst kreieren – für Thomas Immenroth als mehrfacher Niedersachsenmeister im Cocktail-Mixen eine Herzensangelegenheit. „Champagner trinken und leckere hausgemachte Tarte essen, wann man Lust hat – und nicht erst, wenn die Uhrzeit es erlaubt“, beschreibt Agija Galvane den Charme des Lokals. „Eben ein Gefühl von Urlaub an der französischen Riviera.“

Besondere Gelegenheiten bieten sich dazu beispielsweise beim „Mon Bonheur“-Sonntagsbrunch oder auch zur Adventszeit: Dann verwandelt sich die Terrasse in einen kleinen Weihnachtsmarkt, auf dem selbst gemachter Glühwein, Coq au Vin und Wintercocktails den Gaumen erfreuen.

Wer die typisch französische Küche kosten möchte, sollte frühzeitig online oder telefonisch einen Tisch reservieren.

Mon Bonheur
Voßstraße 53, 30163 Hannover
Telefon 0511-53078717
www.monbonheur.de

Öffnungszeiten:
Montag geschlossen
Dienstag–Donnerstag 15:00–01:00
Freitag 15:00–02:00
Samstag 10:00–02:00
Sonntag 10:00–01:00

Die beiden Geschäftsführer Thomas Immenroth und Agija Galvane  title=