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Der ist perfekt: Bodils Quarkstollen

Kein Weihnachtsfest ohne Weihnachtsbäckerei. In den deutschen Öfen backen im Advent die köstlichsten Plätzchen, Torten und Zuckereien. Allen voran der Christstollen, für den viele Familien streng gehütete und über Generationen tradierte Rezepte haben ...

Für viele ist Weihnachten ohne Stollen unvorstellbar.

So auch die Familie unseres Fotografen Janko Woltersmann. Wir haben uns daher in ihrer Küche getroffen, um hinter das Geheimnis des legendären Quarkstollens zu kommen, der hier jedes Jahr für Freunde, Geschäftspartner und die Familie gebacken wird. „Er ist über die Jahre immer weiterentwickelt worden“, sagt seine Frau Bodil. „Angefangen hat alles damit, dass ich kein Zitronat und Orangeat mag. Und Janko liebt Walnüsse.“

Was außerdem noch drin ist und wie er perfekt gelingt – step by step:

Zutaten:
  • 500 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 150 g kalte Butter
  • 250 g Quark (20 % Fett i. Tr.)
  • 1 Pck. Backpulver
  • 100 g Haselnüsse, gemahlen
  • 100 g Mandeln, gemahlen
  • 200 g Softfeigen
  • 100 g Walnüsse
  • 2 Eier
  • 4 EL Rum
  • 1 TL Abrieb einer Bio-Zitrone (auch Orange oder Limette)
  • 50 g Butter, flüssig

So geht’s:
  1. Mehl, Backpulver und Zucker in einer großen Schüssel vermischen. Backofen auf 175° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Quark, Eier, kalte Butter in kleinen Stücken sowie Rum und Zitronenabrieb zugeben und alles mit den Händen (!) zu einem glatten Teig verarbeiten.

    Die Schale von Zitrusfrüchten ist reich an ätherischen Ölen und schmeckt im Gegensatz zur Frucht nicht sauer. So bekommt man ein tolles Aroma.

  3. Mandeln und Haselnüsse unterkneten.
  4. Feigen und Walnüsse in beliebig große Stücke hacken und ebenfalls in den Teig kneten.

    Große Stücke oder kleine Stücke – hier hat jeder seine eigenen Vorstellungen. Wichtig ist aber die gute Qualität der Produkte.

  5. Alles zu einem Stollen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bei 175° ca. 50 Minuten auf der mittleren Schiene backen.
  6. Nach ca. 10 Minuten kurz herausholen und mit einem Messer etwa 2 cm tief längs einschneiden, weiterbacken.

    Seinen charakteristischen Längsschnitt bekommt Bodils Stollen während des Backvorgangs.

  7. Direkt nach dem Backen (er ist dann noch ein bisschen weich und härtet beim Auskühlen nach) den noch heißen Stollen mit der flüssigen Butter bepinseln. Das macht ihn haltbar.
  8. Über Nacht auskühlen lassen. Erst direkt vor dem Verzehr mit Puderzucker bestäuben.

    So sieht’s am schönsten aus: Den Stollen erst direkt vor dem Essen oder dem Verschenken mit Puderzucker bestäuben.

Kühl und trocken gelagert hält er sich gut 2 bis 3 Wochen – am besten in Alufolie gewickelt oder in einer großen Blechdose.
Viel Spaß beim Nachbacken!