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Energiefrage

Wie viel kostet es, ein E-Auto vollzuladen?

Gut für die Umwelt: Fakt ist, ein Elektroauto sorgt für weniger CO2-Ausstoß und ist gut fürs Klima. Aber schont ein E-Auto auch den Geldbeutel? Wie viel kostet es eigentlich, ein E-Auto vollzuladen?

Benzin oder Strom: Wir machen den Kostenvergleich.

Es ist auf jeden Fall günstiger, ein E-Auto vollzutanken als einen Benziner oder Diesel! Der genaue Preis hängt davon ab, ob es sich zum Beispiel um einen Kleinwagen handelt oder um einen schweren SUV. Die meisten Akkus haben eine Kapazität von 30 bis 40 kWh – kleine Modelle wie Smart oder e-up weniger, ein Tesla X mehr. Wer zu Hause laden kann, zahlt etwa 30 Cent pro kWh und somit 9 bis 12 Euro für eine volle Ladung. Im öffentlichen Raum liegt der Strompreis bei rund 40 Cent pro kWh und die Kosten für eine Ladung liegen bei 12 bis 16 Euro. Viele Unternehmen bieten ihren Kunden und Mitarbeitern allerdings kostenlosen Ladestrom an.

Mit einer vollen Ladung kann man je nach Fahrweise 200 bis 300 Kilometer fahren. Im Stau oder an Ampeln verbrauchen E-Autos im Vergleich zu herkömmlichen Autos fast gar nichts, und beim Bremsen gewinnen sie sogar wie beim Dynamo Strom zurück. Deshalb sind E-Autos besonders für den Stadtverkehr eine gute und effiziente Alternative; auch weil sie leiser und emissionslos sind.

Zum direkten Kostenvergleich: Für 100 Kilometer benötigt ein Kleinwagen durchschnittlich sieben Liter Benzin. Bei 1,40 Euro pro Liter und 300 Kilometer Strecke macht das fast 30 Euro. Mit einem E-Auto lassen sich also rund 50 Prozent Energiekosten sparen. Im Vergleich zum Diesel sind es etwa 30 Prozent. Bei 10.000 Kilometern pro Jahr spart man demnach 300 bis 500 Euro jährlich. Da E-Autos zudem von der Kfz-Steuer (ca. 150 Euro pro Jahr) befreit sind und nur ein Drittel Wartungskosten haben, behält man noch einmal mehrere 100 bis 1.000 Euro pro Jahr mehr im Portemonnaie.

Dagegen muss man allerdings die Anschaffungskosten rechnen, die beim E-Auto höher sind. Der Akku kostet etwa 10.000 Euro. Wer dann noch eine Ladestation für zu Hause möchte, muss noch einmal 1.500 Euro drauflegen. Wenn man diesen Mehrpreis von 11.500 Euro bei der Anschaffung der jährlichen Ersparnis von rund 1.300 Euro entgegensetzt, amortisiert sich das E-Auto in neun Jahren. Wer mehr als 10.000 Kilometer fährt, hat entsprechend schneller einen finanziellen Vorteil.

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