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Wie Licht die Stimmung beeinflusst

Die dunkle Jahreszeit schlägt vielen Menschen aufs Gemüt. Uns fehlt nicht nur Vitamin D, sondern auch einfach Tageslicht. Inwieweit künstliches Licht wirken kann wie Sonnenlicht, erfahren Sie hier.

Künstliches Licht erhellt zumindest den Raum.

„Unser Biorhythmus hängt schon seit Urzeiten vom Sonnenlicht ab. Kunstlicht kann den Tag-Nacht-Rhythmus ebenfalls beeinflussen“, erklärt Dirk Tiltmann, Geschäftsführer von lichtbreust. Er befasst sich bereits seit fast 30 Jahren beruflich mit Lichttechnik. Licht hemmt die Produktion des Hormons Melatonin. Bei Dunkelheit startet diese wieder. Künstliches Licht ermöglicht uns, auch im Dunkeln – sogar in Nachtschichten – zu arbeiten. Morgens hilft es uns beim Wachwerden. Doch Kunstlicht kann unseren Rhythmus auch durcheinanderbringen: Wer spät abends noch lange aufs Smartphone-Display schaut, den macht das bläuliche Licht wach. Das kann am Einschlafen hindern.

Unterschied wie Tag und Nacht

„Wie sich Licht auf unsere Stimmung auswirkt, hängt von zwei Komponenten ab: der Lichtfarbe und der Helligkeit, also Lichtintensität“, erläutert der Lichtexperte.

„Sonnenlicht wird in Zeichnungen immer gelb dargestellt. In Wirklichkeit ist es aber blauweißes Licht – also eher kalt. Dass wir Tageslicht als angenehm empfinden, hängt damit zusammen, dass die drei Grundfarben optimal gemischt sind. Es ist also sehr ausgewogen. Kunstlicht soll Tageslicht bestmöglich imitieren, allerdings ist das sehr schwer. Bei künstlichem Licht liegen die Farbanteile in nicht so perfektem Verhältnis vor. Außerdem enthält es keine Zwischentöne neben den Grundfarben“, sagt Dirk Tiltmann.

„Man kennt das vielleicht, dass man mit Kleidung im Geschäft gern mal zum Fenster geht, um im Tageslicht die Farbe besser beurteilen zu können.“ Über die Qualität der Farbwiedergabe von Lichtquellen gibt der Index CRI (Colour Rendering Index, auf Deutsch: Farbwiedergabeindex) Auskunft. Das hilft Verbrauchern beim Kauf von Leuchtmitteln.

Hell, heller, Sonne

Auch in puncto Helligkeit hat das Sonnenlicht die Nase vorn: Selbst an einem bewölkten Tag liegt die Lichtintensität bei rund 20.000 Lux. Eine Lampe kann diese Helligkeit in der Regel nicht erzeugen. „Bei Planungen von Lichtkonzepten im Büro sind mindestens 500 Lux vorgeschrieben. Wir planen generell mit 750 bis 800 Lux. Das sorgt für bessere Konzentration am Arbeitsplatz und hebt die Stimmung“, sagt Dirk Tiltmann. Wichtig ist auch, dass verschiedene Lichtquellen den gesamten Raum ausleuchten. „Sonst müssen sich die Pupillen immer wieder auf wechselnde Lichtverhältnisse einstellen. Ist der Kontrast zu stark, wird das anstrengend für die Augenmuskulatur“, erklärt er.

Draußen nehmen wir Tageslicht noch intensiver wahr, als wenn wir drinnen am Fenster sitzen. „Das liegt daran, dass wir ein großes Sichtfeld haben und viel um uns herum wahrnehmen“, meint Dirk Tiltmann. „Es ist kein Geheim­tipp, aber sehr effektiv: Ein Spaziergang bei Tageslicht – auch wenn es bewölkt ist – macht uns wach, konzentrierter und hebt die Stimmung!“

Mehr Tipps zum Kauf von LEDs finden Sie hier.

Mehr Infos zum Lichtfachgeschäft von Herrn Tiltmann.