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Der Weg des Wassers

Wasser prägt unseren blauen Planeten: Mehr als drei Viertel der Erde bestehen daraus – bei etwa 97 Prozent davon handelt es sich um Salzwasser der Ozeane, circa zwei Prozent sind im Eis der Pole und Gletscher enthalten. Nur weniger als ein Prozent des weltweiten Vorkommens ist nutzbares Süßwasser.

Die lange Reise eines Regentropfens bis ins Wasserwerk.
Erinnert an ein Schwimmbad, ist aber eine Filterhalle.
In den Filterhallen werden Reste von Huminstoffen und Eisen entfernt.
An den sogenannten Accelatoren setzen sich Flocken der oxidierten Eisenverbindungen ab.
50er-Jahre-Charme: Das Wasserwerk in Fuhrberg wurde von 1959 bis 1964 gebaut.
Mit diesen Anlagen wird in Elze-Berkhof das Grundwasser aufbereitet.
Frisches Wasser – dafür sorgt das Wasserwerk in Fuhrberg.

Die lange Reise eines Regentropfens durch das Erdreich bis ins Wasserwerk kann bis zu 30 Jahre dauern. Im Boden wird das Regenwasser gefiltert und mit natürlichen Mineralien wie Kalzium und Magnesium angereichert. Der Regentropfen fließt langsam in Richtung Nor­den und legt dabei eine Strecke von etwa einem Meter pro Tag zurück. Im Brunnen ange­kommen, wird das Grundwasser mit den installierten Brunnenpumpen in das Wasserwerk gefördert. Dort wird das Wasser belüftet und die natürlich enthaltenen Metalle und Humin­stoffe werden entfernt. Das fertig gefilterte und aufbereitete Trinkwasser wird dann mit gro­ßen Pumpen nach Hannover und in die Region verteilt – bis zu Ihrem Wasserhahn.

enercity hat bereits mehr als 130 Jahre Erfahrung in der Wasseraufbereitung. In den drei Wasserwerken in Elze-Berkhof, Fuhrberg und Grasdorf fördert enercity etwa 93 Prozent des Trinkwassers für Hannover, Langenhagen, Seelze, Laatzen, Teile von Ronnenberg, Hemmingen, Pattensen und den Wasserverband Nordhannover. Der Rest stammt aus dem Harz. Pro Jahr speist enercity rund 42 Millionen Kubikmeter ins Netz ein – das entspricht 115.000 Kubikmetern am Tag. An hei­ßen Sommertagen kann es sogar deutlich mehr sein.

Wasserschutzgebiet Fuhrberger Feld

Die beiden großen Wasserwerke Elze-Berkhof und Fuhrberg liegen nördlich von Hannover, inmitten des größten zusammenhängenden Wasserschutzgebietes in Norddeutschland. Das dritte, kleinere Wasserwerk Grasdorf betreibt enercity im Süden von Hannover, in der Leine­aue bei Laatzen. Über ein weit verzweigtes Rohrnetz verteilt enercity das Wasser im Versor­gungsgebiet. Die Gesamtlänge des Netzes beträgt rund 2.200 Kilometer – mehr als die Stre­cke von Hannover nach Lissabon. Im Durchschnitt ist das frische Wasser etwa einen Tag vom Werk zu den Kunden unterwegs. Im Wasserverteilungssystem hat enercity eine Vielzahl von Hochbehältern und Druckerhöhungsanlagen installiert, um das Wasser jederzeit in der gewünschten Menge liefern zu können – mit nahezu gleichbleibendem Wasserdruck.

Wussten Sie, in welchen „extremen“ Situationen das Wassernetz besonders beansprucht wird? Wenn die Nationalmannschaft um den Titel spielt oder der Eurovision Song Contest das Fernsehpublikum bannt, verzeichnen wir regelmäßig Spitzenauslastungen in den Pausen – ungewöhnlich viele Menschen betätigen dann zur gleichen Zeit die Spülung und treiben den Wasserbedarf kurzfristig in die Höhe – sogenannte „Toiletten-Peaks“. Für ein stabiles System, wie das von enercity, stellt dies allerdings kein Problem dar.

Mehr dazu auf: www.enercity.de/wasser

Wer Interesse an einer Führung im Wasserwerk hat, findet hier alles Weitere dazu: www.enercity.de/unternehmen/anlagen-portraet/fuehrungen

Oder wenden Sie sich per E-Mail direkt an Stephan Schröter: stephan.schröter@enercity.de


Elze-Berkhof
Fördermenge: rund 42 Prozent des Trinkwassers für das Netzgebiet
Jahr der Inbetriebnahme: 1911
www.enercity.de/unternehmen/anlagen-portraet/wasser/elze-berkhof/

Fuhrberg
Fördermenge: rund 46 Prozent des Trinkwassers für das Netzgebiet
Jahr der Inbetriebnahme: 1959
www.enercity.de/unternehmen/anlagen-portraet/wasser/fuhrberg/

Grasdorf
Fördermenge: rund 5 Prozent des Trinkwassers für das Netzgebiet
Jahr der Inbetriebnahme: 1899
www.enercity.de/unternehmen/anlagen-portraet/wasser/grasdorf/


Was ist besser: Leitungs- oder Mineralwasser? Das lesen Sie hier.