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Wie gut sind Hannovers Burgerläden?

Ein selbst gebackenes Brötchen, frische Zutaten und viel Fantasie: Handgemachte Burger liegen voll im Trend. Wie gut die Burgerläden in unserer Stadt sind und was ihr Geheimrezept ist, erfahren Sie in unserem Test.

Handgemachte Burger liegen im Trend.

The Harp

Wer in Hannover auf der Suche nach dem besten Burger der Stadt ist, kommt um The Harp nicht herum. Schließlich gab es hier schon vor der großen Trendwelle handgemachte Burger – und dabei stand das am Anfang gar nicht im Fokus: „Meine Idee war, einen Irish Pub mit Livemusik aufzumachen. Wir hatten nur so ganz nebenbei einen Burger auf der Karte“, erklärt Inhaber Daniel Jäger, der den Laden vor vier Jahren eröffnete. Doch die Nachfrage wuchs stetig.

Heute stellt das Team seine Burger aus einer Reihe vielfältiger Zutaten zusammen: selbst gebackene Buns (Brioche, Roggenbun, Focaccia mit Käse-Knoblauch und geräucherte Brötchen), von Hand geformte Pattys und Soßen in Eigenkreation (sogar Ketchup). Ganz besonders gut kommen die wöchentlich wechselnden „Ehrenburger“ an: „Da hatten wir wirklich schon alles! Wir haben sogar schon mal einen Burger komplett in Bacon gewickelt und angebraten. Für die ‚Ehrenburger’ kommen die Leute sogar von weit her“, erzählt Daniel Jäger stolz. Und natürlich auch für die authentische Atmosphäre im The Harp.

Schwarzer Bär 1
facebook.com/harpbusiness

KUHnstwerk

Backsteinwände, metallbeschlagene Holzstühle, bunte Graffitis: Das KUHnstwerk versprüht einen angenehmen Industriecharme – und dazu passen auch die originellen Burger, die Inhaber Sebastian Fried und sein Team seit Oktober anbieten. Sehr beliebt ist der „Ciao Bello“ mit Dinkel-Mehrkorn-Bun, Mozzarella, Rindfleischchips, Rucola, getrockneten Tomaten, roten Zwiebeln und Knoblauch-Oliven-Soße. Die Brötchen liefert der hannoversche Betrieb Künne täglich frisch, das Fleisch stammt von einem regionalen Lieferanten. Und auch wer sich vegan oder kohlenhydratarm ernährt, findet hier seinen Liebling: Es gibt einen veganen Burger mit Kichererbsen- und Süßkartoffelpatty sowie einen Low-Carb-Burger mit Portobellopilzen anstelle des Buns.

Alle Rezepte entwickelt der gelernte Koch Sebastian Fried zusammen mit seinem Küchenchef. So vielfältig wie die Burger ist auch das Publikum: Jugendliche, junge Familien, Hipster und Oma und Opa essen hier gern. Am Wochenende ist der Andrang sehr groß. Wie stark Sebastian Fried mit seinem Burgerladen verbunden ist, ist nicht zu übersehen – das Emblem des KUHnstwerks ziert seit einigen Wochen seine Finger als Tattoo.

Röselerstraße 7
www.kuhnstwerk.com

Louis

Das Louis liegt so nah an Bahnhof und Innenstadt, dass dort pausenlos Laufkundschaft auf einen schnellen Snack vorbeikommt: „Das macht ungefähr die Hälfte aller Kunden aus“, meint die Inhaberin Birgitt Rüter. Die Gäste erwartet hier eine Auswahl an Hamburgern mit selbst geformten Pattys aus „dry-aged beef“ von der Landschlachterei Hanke und täglich frisch gelieferten Brioches von Elysée sowie eine vegetarische Variante mit Falafel. Bestseller ist hier der Barbecue-Burger mit knusprig gebratenem Bacon. Die Idee für den im September 2016 eröffneten Laden kam Birgitt Rüter, als sie nach der Sanierung ihrer Immobilie keinen passenden Mieter fand: „Zuerst wollte ich ein Café aufmachen, dann hat mich eine Reise nach London zu einem Burgerladen inspiriert.“

Schillerstraße 27
www.louis-burger.de

Duke Burger

„Support local“ – das hat sich der kleine Laden nahe der Limmerstraße auf die Fahnen geschrieben. Bei den Burgern bedeutet das vor allem, durch den Kauf regionaler Zutaten die Anbieter aus der Region zu unterstützen: So wie das Unternehmen Elysée, das die Brötchen liefert. Die Soßen sind selbst gemacht, besonderes Highlight ist die „Duke Burger“-Soße aus Senf, Mayonnaise und einigen Geheimzutaten oder die Gorgonzola-Sauce, die den gleichnamigen Burger verfeinert. Auch Veggies werden nicht ausgeschlossen: Für sie gibt es einen vege­ta­rischen Burger mit Halloumi-Grillkäse und einen veganen mit Süßkartoffeln, Aubergine und selbstgemachtem Hummus. Alle Hamburger werden dann – ganz unkonventionell – vertikal in einem kleinen Pappkarton serviert. Schließlich isst man Burger ja eigentlich auch mit den Händen.

Auch über das Nahrungsangebot hinaus unterstützt das Duke-Burger-Team Lokales: „Wir bieten kleinen Bands aus der Gegend in unserem Laden eine Plattform für Auftritte“, erzählt Julian Heinemann, selbst Musiker und seit der Eröffnung im Januar 2017 Mitarbeiter bei Duke Burger. Den ersten Duke Burger Laden machte Inhaber Hakam Shanan übrigens vor einem Jahr in der Lange Laube (nahe Steintor) auf. Er hatte einfach das Gefühl, Hannover würde genau so ein Laden fehlen.

Fössestraße 4 und Lange Laube 16
www.duke-burger.de