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Energiespar-Tipp

Wie grillt man günstiger – mit Gas oder elektrisch?

Es geht um die Wurst – und zwar um die am günstigsten gegrillte! Wie viel kostet das Garen auf dem Rost mit dem Elektro- und wie viel mit dem Gasgrill? Wir haben das mal ausge­rechnet und ein eindeutiges Ergebnis bekommen.

Der Elektrogrill brät doppelt so viele Würstchen fürs gleiche Geld.

Der Elektrogrill

Je nach Modell weist ein Elektrogrill eine maximale Leistung von 2.000 bis 2.500 Watt auf. Grillt man nun eine Stunde lang auf Höchstleistung würde das bei einem Strompreis von 27 Cent pro Kilowattstunde zwischen 54 und 67,5 Cent kosten. Wer seinen E-Grill 20 Mal im Jahr für eine Stunde anschmeißt, kommt so auf rund 10,80 bis 13,50 Euro. In der Praxis ist der Dauerbetrieb aber eher unrealistisch, da der Grill nach dem anfänglichen Aufheizen normalerweise heruntergeregelt wird oder das sogar automatisch selbst vornimmt. Die Grillstunde wäre also noch günstiger.

Der Gasgrill

Eine Alternative bietet der Gasgrill: Um ihn auf höchster Stufe zu betreiben, benötigt man rund 75 Gramm Gas pro Kilowattstunde – bei einem handelsüblichen 8-Kilowatt-Grill sind das in einer Stunde 600 Gramm Gas. Da eine 5-Kilo-Gasflasche rund zehn Euro kostet, liegt die Grillstunde bei etwa 1,20 Euro – und 20 Grillstunden im Jahr ergeben 24 Euro. Da aber auch hier das Gerät nicht auf Dauer im Maximalbetrieb läuft, fallen die Kosten in der Realität geringer aus. Dafür kommt allerdings noch die Pfandgebühr von 25 Euro für die Gasflasche hinzu.

Fazit

Unsere Beispielrechnung liefert ein eindeutiges Ergebnis: Das Grillen mit Gas kostet rund doppelt so viel wie das mit einem Elektrogrill. Ob sich das Umsteigen lohnt, wenn man schon einen Gasgrill hat, muss man selbst entscheiden. Wer sich aber ein neues Gerät anschaffen möchte, der kann gleich in die kostengünstige Variante Elektrogrill investieren. Und dann: Guten Hunger!