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125 Jahre Strom für Hannover

Teil 1: Tunnel unter Linden

Rund fünf Meter unter der Limmerstraße liegt er im Verborgenen – der ehemalige Kohletunnel. Wozu er rund 27 Jahre lang diente, wie er heutzutage aussieht und welche faszinierenden Geschichten sich darum ranken, erfahren sie in unserer spannenden Video-Reportage.

Der Bau des Heizkraftwerks Linden, das 1963 den Betrieb aufnahm.

Wer heute am Küchengarten entlangfährt, sieht ein graues Betongebäude, in das über­wucherte Schienen hineinführen. Kaum zu glauben, dass sich darunter 27 Jahre aktive Lindener Industriegeschichte verbirgt: der Kohletunnel. Dieser entstand mit dem Heizkraftwerk (HKW) in Linden, das 1963 seinen Betrieb aufnahm. Schiffe brachten die benötigte Steinkohle über den Mittellandkanal bis zum Lindener Hafen. Von der Entlade­station in der Fössestraße wurde die Kohle durch den Tunnel befördert – täglich rund 500 Tonnen. Mühlen verarbeiteten die Kohle zu Pulver, das verheizt wurde. Die Asche, die am Ende übrig blieb, wurde durch Rohre im Tunnel zurück in die Entladestation geblasen und abtransportiert.

Aus Umweltschutzgründen stellte enercity das HKW im Jahr 1990 auf Erdgas um. Dadurch wurde der Kohletunnel überflüssig – doch es gibt ihn immer noch.

Historische Bilder vom Bau des HKW Linden finden Sie hier.