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Jubiläum im Grundwasserschutz

Kleine Feier für eine große Sache: Im Juni feiert die Grundwasserschutzkooperation im Fuhrberger Feld ihr 25-jähriges Bestehen. Dabei engagieren sich Forstwirte und enercity für die nachhaltige Verbesserung des Grundwassers.

Düngt grundwasserschonend: Hans-Heinrich Lindwedel.

Mit einer Fläche von rund 30.400 Hektar ist das Fuhrberger Feld das größte zusammen­hängende Trinkwasserschutzgebiet in Norddeutschland. Seit mehr als 25 Jahren engagiert sich enercity gemeinsam mit ansässigen Landwirten und Waldbesitzern für die nachhaltige Verbesserung des Grundwassers. Rund 3.500 Hektar Nadelwald wurden in einen Mischwald umgewandelt, wodurch sich nicht nur vielfältigere Lebensräume für Pflanzen und Tiere entwickelt haben. Die ökologische Aufwertung stabilisiert auch die Waldbestände und sichert damit nachhaltig die gute Qualität des Grundwassers. Außerdem engagieren sich etwa 150 landwirtschaftliche Betriebe in der Grundwasserschutzkooperation.

Dabei verpflichten sich die Landwirte in sogenannten Freiwilligen Vereinbarungen, den Ein­satz von Chemie bei ihrer Bodenbestellung zu reduzieren, bestimmte Dünge­vor­schriften einzuhalten und für artenreiches Grünland zu sorgen. Einer von ihnen ist Hans-Heinrich Lindwedel aus Lindwedel. Seine Familie führt den Hof bereits seit dem Ent­stehen des gleichnamigen Dorfes im Jahr 1305. Neben einer Schweinemast bewirtschaftet er eine Fläche von 110 Hektar und baut dort Mais, Roggen und Zuckerrüben für seine Biogas­anlage an. An der Kooperation nimmt Lindwedel seit 15 Jahren teil. „Wir leben und arbeiten hier im Wasserschutzgebiet. Für mich gehört es einfach dazu, sich damit auseinander­zu­setzen“, begründet er seine Entscheidung.

Das Land Niedersachsen stellt jährlich eine Million Euro für die Grundwasser­schutz­kooperation im Fuhrberger Feld zur Verfügung. Zehn Prozent davon zahlt enercity zusätzlich noch als Eigenanteil. Das niedersächsische Modell dient mittlerweile auch anderen Bundes­ländern als Vorbild.