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Energiespar-Tipp

Braten, Bockwurst oder Fondue?

Alle Jahre wieder dieselbe Frage: Was kommt Weihnachten auf den Tisch? Wir können Ihnen zwar keine Entscheidung abnehmen, aber wir haben diese Frage einmal unter den Aspekten Energieeffizienz und Kosten betrachtet.

Kalorienzählen kann jeder: Aber wie viel Energie kostet das Festessen?

Das Fest der Feste steht bevor, die Familie hat sich angekündigt. Für viele Grund genug, sich Stress mit dem Weihnachtsessen zu machen. Ein Klassiker ist der Gänsebraten, aber er macht mit Abstand auch den größten Aufwand. Fondue und Raclette werden immer mehr geschätzt, weil man schön lange gemütlich zusammensitzen kann. Am heiligen Abend erfreut sich vielerorts auch die Bockwurst mit Kartoffelsalat traditioneller Beliebtheit. Doch bei welchem Gericht kann man am meisten Energie sparen?*

  • Ein Gänsebraten benötigt gute drei Stunden im Ofen. Wird ein Elektrobackofen dafür auf 200 °C gestellt, verbraucht er dabei 2,7 Kilowattstunden. Ohne Beilagen kommt der Gänsebraten damit für 0,77 Euro auf den Tisch.

  • Für das Fondue erhitzen wir einen Liter Öl auf einem Cerankochfeld auf etwa 160 °C, was zu Kosten in Höhe von 0,038 Euro führt. Dann wird es eine Stunde lang auf einem Elektro-Rechaud mit maximal 1,5 Kilowatt warmgehalten, wobei noch einmal 0,34 Euro anfallen. Insgesamt sind es für den Fondue-Abend also 0,38 Euro.

  • Ein Raclette-Grill mit acht Pfännchen heizt mit 1,4 Kilowatt eine Stunde lang für 0,40 Euro. Das Erhitzen der Bockwurst verbraucht am wenigsten Energie. Werden zwei Liter auf dem Ceranfeld eines E-Herdes erhitzt, kostet das 0,06 Euro. Zwei Liter Wasser im Wasserkocher aufheizen sogar nur 0,02 Euro. Übrigens: Dazu selbst gemachter Kartoffel­salat ist preisgünstiger als gekaufter!

Letztendlich guckt zu Weihnachten wahrscheinlich niemand mehr für die Stromkosten in den Geldbeutel. Was auf den Tisch kommt, bleibt - wie alles - Geschmackssache!

* Alle Angaben ohne Gewähr. Die Berechnung fand für jeweils vier Personen und unter Annahme des aktuellen durchschnittlichen Strompreises statt.