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Energie-Frage

Sparen wir Energie im Schlaf?

Schlaf ist ein Mysterium. Die Forschung weiß immer noch nicht ganz genau, was im Schlaf passiert und wozu er eigentlich gut ist. Klar ist nur: Menschen und Tiere sparen in Schlafphasen Energie.

Selbst im Schlaf verbrauchen wir Energie.

Schlaf ist ein Mysterium. Die Forschung weiß immer noch nicht ganz genau, was im Schlaf passiert und wozu er eigentlich gut ist. Klar ist nur: Menschen und Tiere sparen in Schlafphasen Energie.

Zugegeben, es sind nur knapp mehr als 130 Kilo­kalorien, die man in der Nacht weniger verbraucht, wenn man nicht nur die Beine hochlegt, sondern dabei auch ins Traumland sinkt. So viel nimmt man zu sich, wenn man ein Vollkornbrötchen verspeist – ohne Belag. Aber warum spart man nicht viel mehr? Forscher vermuten: Weil wir unbewusst im Schlaf Hochleistungen erbringen.

Zum Beispiel das Immunsystem. Es schüttet nachts besonders viele Abwehrstoffe aus. Deshalb werden Kranke schneller gesund, wenn sie viel schlafen. Aber auch Hormone produziert der Körper in dieser Zeit reichlich. Sie regulieren den Stoffwechsel und können sogar Übergewicht vorbeugen. Besonders Wachstumshormone wirken im Schlaf: Wunden heilen dann schneller.

Das Wichtigste ist aber: Das Gehirn räumt auf. Es sortiert die Informationen des Tages, verknüpft sie mit ähnlichen Daten und löscht Überflüssiges. Klar, dass der Körper für all das Energie verbraucht. Umgerechnet etwa 60 bis 70 Kilokalorien pro verschlafener Stunde – so viel wie zwei Stückchen Schokolade.

Übrigens: Wir können im Schlaf also nicht nur Körperenergie sparen, sondern auch noch Heizenergie. Wer im Schlafzimmer die Heizung runterstellt (siehe EnergieSparTipp), der spart sogar doppelt!