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Energie-Frage

Wie viele Photovoltaik­anlagen gibt es in Hannover?

Null

Tankt Sonne: die Photovoltaikanlage am Heizkraftwerk Linden.

Die Hannoveraner haben Sonne im Herzen. Beson­ders wenn es um den Klimaschutz geht. Da spielt Sonnenenergie nämlich eine wachsende Rolle. Im Stadtgebiet gibt es mehr als 1.000 Photo­vol­taikanlagen, die über eine installierte Leistung von mehr als 21 Megawatt (MW) verfügen.

Sonnige Aussichten: In der Region Hannover stehen mittlerweile mehr als 6.600 Photovol­taikanlagen. Mit einer Spitzenleistung von 115 Megawatt produzieren sie etwa 108 Gigawatt­stunden Strom und decken damit rund zwei Prozent des Strombedarfs der Region. Ihre Leistung hat sich im Vergleich zum Jahr 2011 fast verdoppelt.

Von enercity stammt die größte Photovoltaikanlage der Region. Sie befindet sich auf dem Dach des Logistikzentrums, das der E-Commerce-Dienstleister Netrada am Messege­lände errichtet hat. Auf 13.300 Quadratmetern – so groß wie zwei Fußballfelder – erzielt die Anlage nahezu drei Megawatt Spitzenleistung und könnte damit rechnerisch mehr als 500 Haushalte versorgen. Insgesamt betreibt enercity in Hannover zwölf Photovol­taikanlagen, die eine Spitzenleistung von drei MW aufweisen.

Die Region Hannover deckt mittlerweile rund 15 Prozent ihres Strombedarfs mit Wind­-
kraft-, Biogas-, Solar- und Wasserkraftanlagen. Die Windkraft spielt im Erneuerbare-Energien-Mix mit Abstand die größte Rolle. Denn der Wind zeigt sich hier im Norden verlässlich, die Sonne leider nicht. Nur in den Herzen.

Wie funktioniert eine Solarzelle?


 

Solarzellen wandeln Sonnenlicht in Strom um. Sie werden in Solarmodulen zusammengeschaltet und mit Glas- oder Kunststoffscheiben geschützt. Eine Solarzelle ist mindestens zehn Quadratzentimeter groß und besteht aus mehreren Schichten:

Antireflexschicht Obere Siliziumschicht Grenzschicht Untere Siliziumschicht Obere Kontaktschicht Sonnenlicht Stromkabel Untere Kontaktschicht

Antireflexschicht:

Diese ein Millionstel Millimeter dünne Schicht aus Siliziumnitrid verhindert, dass Sonnenlicht von der Solarzelle reflektiert wird.

Obere Siliziumschicht:

Die obere, nur wenige Mikrometer dünne Schicht der Siliziumplatte enthält Phosphor. Dessen Atome stellen in der Siliziumkristallstruk­tur einen Elektronenüberschuss her. Die Elektronen verlassen über die obere Kontaktschicht die Zelle.

Grenzschicht:

Zwischen der oberen und der unteren Siliziumschicht entsteht ein elektrisches Feld. Es verhindert, dass die überschüssigen Elektronen nach unten und Elektronenlöcher von unten nach oben wandern können.

Untere Siliziumschicht:

In die untere, dickere Schicht der Siliziumplatte wurden Atome des Elements Bor eingebracht. Dadurch entstehen in der Siliziumkristallstruktur Elektronenlöcher.

Obere Kontaktschicht:

Hauchdünne Anschlussdrähte sorgen zusammen mit der unteren Metallschicht dafür, dass elektrische Ladungen abgeleitet werden können. Die Drähte sind deshalb so dünn, damit möglichst viel Licht auf die darunter liegende Siliziumplatte fällt.

Sonnenlicht:

Fällt Licht durch die sehr dünne obere Schicht hindurch in die Grenzschicht, setzt seine Energie Elektronen und Elektronenlöcher frei.

Stromkabel:

Über das Kabel fließen die überschüssigen Elektronen der oberen Siliziumschicht auf die freien Stellen der unteren Schicht zurück – und erzeugen auf diesem Weg Strom.

Untere Kontaktschicht:

Über eine durchgängige Metallplatte gelangen die Elektronen in die untere Siliziumschicht.

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