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Energiespar-Tipp

Toast Hawaii im Sandwichmaker oder im Backofen?

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Lecker: Der Toast Hawaii ist seit den 50er-Jahren populär.

Im Stress des Alltags ist manchmal auch die schnelle Küche gefragt. Dann sind Sandwichmaker eine feine Sache. Mit ihnen lassen sich ohne viel Aufwand warme und leckere Mahlzeiten zube­rei­ten. Sogar Klassiker wie Toast Hawaii. Oder macht man den besser im Backofen?

Lohnt es sich denn, den Ofen etwa zehn Minuten lang vorzuheizen, nur um ein paar Toasts sechs Minuten zu überbacken? Nein – wenn man nicht gerade eine ganze Fußballmannschaft zu versorgen hat oder Gäste erwartet. Der Sandwich­maker ist die energiesparende Alternative: Nach nur drei Minuten ist ein Toast Hawaii hier bereits fertig.

Optisch muss man allerdings ein paar Abstriche machen. Die herzhaft-süße Mischung aus Toast, Kochschinken, Ananas und überbackenem Käse sieht ja vor allem dann zum Anbeißen aus, wenn der Käse obendrauf schön gelb-bräunlich verläuft. Und das funktio­niert nur im Ofen. Denn der Toast Hawaii im Sandwichmaker muss mit einer zweiten Toast­scheibe belegt werden, damit er nicht am Gerät festklebt. Außerdem ist er herstel­lungsbedingt eher platt.

Aber nicht nur das Auge, sondern auch der Verstand isst mit, und manchem schmeckt vor allem die Energiebilanz: Ein Single-Sandwichmaker ver­braucht pro Toastvorgang 0,03 Kilowattstunden. Ein Toast Hawaii kostet demnach energetisch weniger als einen Cent. Für das Überbacken im Backofen, der etwa zehnmal so viel Kilowattstunden verbraucht, zahlt man dagegen rund acht Cent. Genauso sparsam wie ein Sandwichmaker ist übrigens ein Kleinbackofen, wenn man darin vier Toasts gleichzeitig bräunt – für rund drei Cent pro Vorgang. Guten Appetit!