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Energie-Frage

Was ist die Gänsebratenspitze?

Alle Jahre wieder: In der Advents­zeit melden viele Medien, dass der <b>Energieverbrauch</b> am ersten Weihnachtsfeiertag stark nach oben klettert. Grund dafür sei die sogenannte Gänsebratenspitze.

Keine Stromfresser: Bei Gänsen steht vor allem Gras auf der Speisekarte.

Weil allerorts Gänse- oder andere Festtagsbraten in den Ofen geschoben würden, liege der Energiebe­darf um ein Drittel höher als an anderen Winterta­gen.

enercity kann das nicht bestätigen: „Die Gänsebra­tenspitze ist heute ein Mythos“, sagt Pressespre­cher Carlo Kallen. „Beim Gas konnte es in den 50er- und 60er-Jahren an den Feiertagen tatsächlich zu Engpässen kommen, weil noch mit Stadtgas gekocht wurde und keine Ferngasleitungen da waren.“ Seit der Umstellung auf Erdgas gibt es dieses Problem nicht mehr. Außerdem wird das Gas heute deutlich mehr zum Heizen als zum Kochen eingesetzt: Die meisten Öfen arbeiten elektrisch.

Doch auch beim Stromverbrauch lässt sich in Hannover seit Jahren keine Gänsebraten­spitze mehr feststellen. „Im Gegenteil: Zu Weihnachten gibt es sogar deutlich weniger Bedarf als sonst“, sagt Kallen. „Selbst wenn einzelne Haushalte mehr Strom beziehen, fällt an den Feiertagen der gesamte Verbrauch der Industrie- und Gewerbebetriebe weg.“

Schließlich haben sich auch die Lebensgewohnheiten der Menschen stark verändert: Viele verreisen über die Festtage – und ein fetter Braten kommt immer seltener auf den Tisch. Schade eigentlich!

Gänsebraten mit Maronen
Unser Rezeptvorschlag fürs Fest


Zutaten für sechs Personen:

1Gans
4Äpfel
250 g Backpflaumen
400 mlGeflügelfond
125 mlOrangensaft
200 gMaronen
250 mlFleischbrühe
4 ELButter
1 ELZucker
2 ELSchlagsahne
 Salz, Pfeffer, Majoran und Beifuß

So wird’s gemacht:

1. Backpflaumen über Nacht in Portwein einlegen.
2. Gans waschen, trocken tupfen und von innen und außen mit Salz, Pfeffer, Majoran und Beifuß einreiben.
3. Backofen auf 180 Grad Celsius vorheizen (Umluft).
4. Äpfel schälen und in Spalten schneiden, dann mit den Backpflaumen mischen und die Gans damit füllen.
5. Flügel und Keulen festbinden, die Öffnungen mit Zahnstochern verschließen.
6. Bräter mit einem halben Liter Wasser füllen und die Gans darin mit der Brust nach unten eine Stunde lang braten.
7. Gans wenden und zwei weitere Stunden garen. Dabei die Haut gelegentlich anstechen, damit das Fett ausbrät.
8. Kurz vor Ende der Garzeit etwas Salzwasser über die Haut gießen und die Ofentemperatur auf 250 Grad Celsius erhöhen: So wird die Gans schön knusprig.
9. Gans auf einer Platte im ausgeschalteten Ofen warmhalten.
10. Maronen kreuzweise einschneiden und 15 Minuten lang in Wasser kochen, anschließend abschrecken und schälen.
11. Butter und Zucker in einem Topf schmelzen, Maronen und erhitzte Fleischbrühe dazugeben und 15 Minuten lang garen.
12. Für die Soße Geflügelfond und Orangensaft in den Bräter geben und zusammen mit dem Bratensud aufkochen, anschließend mit Sahne binden und nach Geschmack salzen und pfeffern. Guten Appetit!