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50 Jahre Fernwärme in Hannover

Das Heiz­kraft­werk Linden steht seit Oktober 1963 für energie­effiziente Kraft-Wärme-Kopplung. Damals konnten in Hannover rund 70 Gebäude mit umwelt­freund­licher Fern­wärme be­heizt werden. Heute sind es fast 3.700 – und der Ausbau geht weiter.

So fing alles an: Im Juni 1962 werden die ersten Fernwärmeleitungen am Goetheplatz verlegt.
Baustelle am Goetheplatz: Bis zum Fernwärme-Betriebsstart im Oktober 1963 erreicht das Leitungsnetz eine Länge von insgesamt zehn Kilometern.
Juni 1963: Fernwärme-Baustelle an der Königsworther Straße mit Blick auf das neu errichtete Heizkraftwerk Linden.
Verkehrsader über die Ihme: Beim Bau der neuen Spinnereibrücke – heute Leinertbrücke – wird im Juni 1963 auch gleich an die Fernwärmeleitung gedacht.

„Mit dem Heizkraftwerk Linden hat Hannover 1963 den Grundstein für das heutige Fernwärmenetz ge­legt“, berichtet Harald Noske, Technischer Direktor von enercity. Rund 70 öffentliche Einrichtungen wie Krankenhäuser und Schulen waren bei Betriebsstart an die damals zehn Kilometer langen Versorgungs­leitungen angeschlossen.

50 Jahre später ist das Fernwärmenetz in Hannover mehr als 30-mal so groß. Über eine Leitungslänge von insgesamt 305 Kilometern werden heute an die 3.700 Gebäude mit umweltfreundlicher Heizenergie aus den innerstädtischen Kraftwerken Linden, Her­renhausen und Stöcken versorgt. Das Netz wächst auch in Zukunft: Mit dem Bau einer weiteren 600 Meter langen Fernwärmeleitung will enercity zum Beispiel noch bis Ende 2013 die neue Feuerwache am Weidendamm anschließen.

Der Fernwärmeausbau leistet einen wesentlichen Beitrag zur Klima-Allianz 2020. Das Aktionsprogramm von enercity und der Landeshauptstadt Hannover sieht vor, den CO2-Ausstoß im Stadtgebiet um rund 65.000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Wichtige Schlüssel dazu sind die Energieeffizienz und die Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung.

Durch die gekoppelte Erzeugung von Strom und Wärme und das gut ausgebaute Fernwär­menetz erreichen die innerstädtischen Kraftwerke von enercity besonders hohe Wir­kungsgrade: In Spitzenzeiten im Winter können sie bis zu 89 Prozent der eingesetzten Energie ausnutzen. Konventionelle Kraftwerke auf der grünen Wiese schaffen bestenfalls einen Wirkungsgrad von 50 Prozent.