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Strompreis im Visier

Was kostet die Kilowattstunde Strom im nächsten Jahr? Das interessiert zurzeit viele Kunden. Wichtig zu wissen: Bei einem durchschnittlichen Privathaushalt entfällt weniger als ein Drittel des Strompreises auf die reine Energie.

Nachgerechnet: Steuern und Abgaben machen mehr als die Hälfte des Strompreises aus.

Windkraft, Biomasse und Solarenergie: Der Anteil der regenerativen Quellen bei der Stromproduktion wächst. Im Moment liegt er in Deutschland bei mehr als 20 Prozent. Das ist gut für die Energiewende, zu der auch die Verbraucher beitragen.

Nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zahlen sie die sogenannte EEG-Umlage. Damit fördert der Staat nach festgelegten Vergütungs­sätzen den Betrieb von Windparks, Solar- und Biogasanlagen. Je mehr Ökostrom sie produzieren, desto höher fällt die Förderung aus. Das macht sich auch bei der EEG-Umlage bemerkbar: Für das Jahr 2014 steigt sie im Vergleich zu 2013 um rund 18 Prozent auf 6,24 Cent pro Kilowattstunde.

Auch sonst hat sich der staatlich verordnete Anteil am Strompreis in den vergangenen Jahren deutlich vergrößert. Das liegt zum Beispiel am KWK-Aufschlag zur Förderung von Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen und weiteren Umlagen.

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat nachgerechnet: Bei einem durchschnittlichen Privathaushalt machen die gesetzlichen Steuern und Abgaben inzwischen über die Hälfte der Stromkosten aus. Das ist mehr als doppelt so viel wie noch im Jahr 1998.

Ein Fünftel entfällt zudem auf die regulierten Netzentgelte. Damit zahlen private Strom­kunden weniger als 30 Prozent ihrer Jahresrechnung für Beschaffung und Vertrieb – also den reinen Energiepreis.

Aufgeschlüsselt!