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Kochtopf oder Eierkocher?

Hart oder weich? Das ist nicht die einzige Geschmacksfrage beim Eierkochen: Während viele Freunde des gepflegten Sonntagsfrühstücks nach wie vor auf die klassische Zubereitung im Kochtopf setzen, schwören andere auf den elektrischen Eierkocher.
Nach dem Kochen: Warmhalten mit Stil.
Nach dem Kochen: Warmhalten mit Stil.

Eins vorweg: Beim Koch­ergebnis gibt es keinen nennens­werten Unter­schied. Doch wie sieht es mit der Energie­effizienz aus?

Vom Erhitzen des Wassers im Topf bis zum fertig gekochten Ei vergehen bei einer 700-Watt-Elektro­herdplatte im Schnitt 13 Minuten. Das entspricht einem Strom­verbrauch von 0,15 Kilowatt­stunden. Für ein einzelnes Ei benötigt ein elek­trischer Eier­kocher mit 20 Minuten zwar deutlich länger. Dafür nimmt er aber mit 400 Watt kaum mehr als die Hälfte der Leistung auf.

Im Ergebnis fällt der Strom­verbrauch deshalb sogar etwas niedriger aus.
Seine volle Stärke spielt der Eier­kocher jedoch erst dann aus, wenn man mehrere Eier gleich­zeitig in ihm zubereitet. Mit jedem zusätz­lichen Ei verringert sich nämlich die zu erhitzende Wasser­menge. Das reduziert die Garzeit und damit auch den Energie­einsatz. So sind vier mittel­weiche Eier zum Beispiel schon nach insgesamt sieben Minuten fertig.

Wenn Vater, Mutter und zwei Kinder an jedem Samstag und Sonntag im Jahr jeweils ein gekochtes Ei essen, verbrauchen sie mit dem Eier­kocher insgesamt 4,85 Kilowattstunden Strom und bezahlen dafür rund 1,30 Euro. Mit dem Elektroherd kommen sie immerhin auf 15,6 Kilowattstunden und einen Betrag von rund 4,20 Euro. Klarer Sieg also für den Eier­kocher? Nicht unbedingt: Berücksichtigt man die Anschaffungskosten für das zusätzliche Gerät, rechnet sich die Ersparnis von 2,90 Euro erst nach etwa zehn Jahren.