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Energie-Frage

Wie viel Strom verbraucht die Cloud?

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Festplatte ade: Die Cloud macht mobil.

Die Cloud ist eine praktische Sache: Wir nutzen sie, um elektronische Daten unabhängig von unseren Geräten in externen Rechenzentren zu speichern. So können wir von jedem beliebigen Ort der Welt aus auf unsere Foto-, Video- oder Musiksammlung zugreifen. Die eigene Festplatte darf dann getrost zu Hause bleiben.

Immer mehr entwickelt sich die Cloud auch zum privaten Aktenschrank. Laut einer aktuellen Umfrage im Auftrag des IT-Branchenverbands Bitkom legen dort bereits rund sechs Millionen Deutsche Office-Dokumente wie Briefe, Präsentationen und digitale Rechnungen ab. Klar, dass hier neben Bits und Bytes auch eine Menge Strom fließt. Wie viel genau, verraten die großen Cloud-Anbieter wie Apple, Amazon und Microsoft aber nicht.

Doch es gibt fundierte Schätzungen. In ihrer Studie „How Clean is Your Cloud?“ hat die Umweltschutzorganisation Greenpeace im vergangenen Jahr den Energieverbrauch sämtlicher Cloud-Rechenzentren der Welt mit jenem der größten Staaten der Erde verglichen. Ergebnis: Wäre die Cloud ein Land, würde sie mit 623 Terawattstunden (TWh) pro Jahr den fünften Platz im Ranking der energiehungrigsten Nationen belegen – Deutschland folgt erst auf Platz sieben.

Beruhigend: Zumindest hierzulande setzen die Betreiber der Rechenzentren verstärkt auf Energieeffizienz. Nach Angaben des Bitkom ist die Zahl der Server in Deutschland zwischen 2008 und 2011 zwar um sieben Prozent auf 2,3 Millionen gestiegen. Ihr Energie­bedarf aber sank im selben Zeitraum um vier Prozent auf 9,7 TWh.