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Benno-Ohnesorg-Brücke in neuem Licht

Schon gesehen? Seit Kurzem verbindet ein Tor aus Licht die Calenberger Neustadt mit Linden. Bei der neuen Illumination der Benno-Ohnesorg-Brücke setzen enercity und die Stadt Hannover auf modernste LED-Technik.

Benno-Ohnesorg-Brücke in neuem Licht

Die Benno-Ohnesorg-Brücke ist den Hannoveranern zurzeit als Dauerbaustelle bekannt. Doch zumindest die Straßenbeleuchtung steht bereits: Auf zehn Meter hohen Stahlmasten links und rechts der Fahr­bahn erheben sich zwei mit lichtemittierenden Dioden (LEDs) bestückte Lichtrohre. Wie ein leuch­tendes Tor markieren sie den Übergang vom Stadtzentrum nach Linden.

Die 36 Zentimeter dicken Lichtrohre bestehen aus UV-resistentem Plexiglas. Ihre Oberfläche ist satiniert. Dadurch blendet das Licht weniger und wirkt insgesamt weicher. Die Farbtemperatur liegt mit 3.500 Kelvin im Bereich Neutral­weiß und ist auf die Anforderungen des zukünftigen Hochbahnsteigs abgestimmt.

In den Lichtrohren steckt Technik auf höchstem Niveau: Die LED-Linsen zur Ausleuchtung des Nahbereichs sind auf drei horizontalen Ebenen montiert. Darunter befinden sich an einem zentralen Rohr zwölf sogenannte LED-Rampen, die sich horizontal und vertikal schwenken lassen. Jede dieser Rampen ist mit weiteren sechs LEDs bestückt. Vier ver­schiedene Linsentypen von breit- bis engstrahlend leuchten dabei die volle Länge der Brücke aus.

Die Maximalleistung pro Stele liegt bei 252 Watt. Für ein optimales Lichtergebnis genügt es jedoch schon, die Leuchten wie derzeit mit 40 Prozent zu betreiben. Das senkt die Betriebskosten der ohnehin schon äußerst sparsamen LEDs und erhöht ihre Lebens­erwartung auf Jahrzehnte.

Benno-Ohnesorg-Brücke (Google StreetView)
Ansicht vor der Installation der neuen Beleuchtung


 
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