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Kultobjekt im Rampenlicht

Mit der spektakulären Farbillumination der „drei warmen Brüder“ hat enercity im Januar für einen echten Hingucker in Hannovers Skyline gesorgt. Grund für das Lichterspiel: die Einweihung der modernisierten Gas- und Dampfturbinenanlage im Heizkraftwerk Linden.
Leuchtendes Beispiel für Effizienz: das illuminierte Heizkraftwerk im Januar 2013.
Leuchtendes Beispiel für Effizienz: das illuminierte Heizkraftwerk im Januar 2013.

Seit 50 Jahren zählen die drei Türme des Heiz­kraft­werks Linden zu den Wahrzeichen Hannovers. Fast jeder Einwohner kennt und liebt sie. Was viele jedoch nicht wissen: Hinter der Fassade des 60er-Jahre-Baus verbirgt sich neueste Technik.

In den vergangenen vier Jahren hat enercity 155 Millionen Euro investiert, um das Kraftwerk fit für die Zukunft zu machen. Mit einer zweiten Gasturbine und einer neuen Dampfturbine erzeugt hier eine der modernsten Gas- und Dampfturbinenanlagen Europas nunmehr 230 Megawatt elektrische und 180 Megawatt thermische Leistung. Die Modernisierung hat die Kapazität beim Strom annähernd verdoppelt. Bei der Fernwärme stieg die Leistung sogar um volle 100 Prozent. Damit kann das Kraftwerk jetzt rund 460.000 Haushalte mit Strom und etwa 80.000 Haushalte mit Fernwärme versorgen.

Feierliche Eröffnung: (von links) Niedersachsens scheidender Umweltminister Dr. Stefan Birkner, die enercity-Vorstandsmitglieder Michael Feist und Harald Noske sowie Hannovers Umwelt- und Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff.

Durch die effiziente Kraft-Wärme-Kopplung mit Erdgas als Brennstoff erreicht die Anlage bei Spitzenauslastung im Winter einen Gesamtwirkungsgrad von über 90 Prozent. So spart enercity jährlich mehr als 200.000 Tonnen CO2 ein. Damit ist die Modernisierung des Heizkraftwerks Linden die bislang wirksamste Einzelmaßnahme im Klimaschutzprogramm der Stadt Hannover.

Im Rahmen der offiziellen Einweihung der Anlage im Januar betonte Niedersachsens scheidender Umweltminister Dr. Stefan Birkner: „Diese Modernisierung zeigt, dass konventionelle Kraftwerke fester Bestandteil der Energiewende sind und nicht gegen die Erneuerbaren ausgespielt werden dürfen.“ So hob auch der enercity-Vorstandsvorsitzende Michael Feist hervor: „Die neue Anlage ist eine Stütze der Energiewende, denn sie kann unseren Kunden Strom und Wärme zuverlässig liefern, auch wenn Wind oder Sonne nicht zur Verfügung stehen.“

Den Hannoveranern dürften ihre „drei warmen Brüder“ also wohl auch für zukünftige Generationen erhalten bleiben.

Heizkraftwerk Linden
Ein Wahrzeichen im Wandel der Zeit