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Energie-Frage

Gefahr durch Energiesparlampen?

Energiesparlampe: Der Betrieb ist völlig ungefährlich.
Energiesparlampe: Der Betrieb ist völlig ungefährlich.

Aktuelle Medienberichte haben viele Kunden verunsichert: Aus Sorge vor gesundheitlichen Schäden durch Quecksilber schrecken sie vor dem Kauf von Energiesparlampen zurück. Tatsächlich enthalten Energiesparlampen eine geringe Menge Quecksilber – in der Regel weniger als drei Milligramm. Zum Vergleich: Alte Fieberthermometer beinhalten mitunter das 300-Fache. Dennoch darf man Energiesparlampen nicht in den Hausmüll geben, sondern muss sie zum Händler zurückbringen oder bei einer kommunalen Sammelstelle entsorgen.

Im Normalbetrieb sind Energiesparlampen jedoch völlig ungefährlich. Das Quecksilber kann nur dann austreten, wenn die Lampe zerbricht. Untersuchungen haben gezeigt, dass selbst in diesem Fall das Risiko schnell gebannt ist: Nach gründlichem Lüften und sachgerechter Reinigung lässt sich in der Raumluft keine erhöhte Quecksilberkonzentration mehr nachweisen.

Das Stromsparpotenzial ist dagegen enorm. Ersetzt man drei herkömmliche 60-Watt-Glühlampen mit gleichwertigen 11-Watt-Energiesparlampen, kann man seinen Jahresverbrauch bei drei Stunden täglichem Betrieb um mehr als 160 Kilowattstunden reduzieren. Auf der Stromrechnung macht das über 40 Euro aus.

Wer trotzdem Vorbehalte hat, greift zu Halogenlampen. Anders als herkömmliche Glühlampen sind diese auch weiterhin im Handel erhältlich und immerhin rund 20 Prozent sparsamer im Verbrauch. Teurer in der Anschaffung, dafür aber unschlagbar in puncto Energieeffizienz und Lebensdauer sind LEDs: Mit ihnen lassen sich im Vergleich zu herkömmlichen Glühlampen bis zu 80 Prozent Strom sparen – und das völlig quecksilberfrei.