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Mehr Fernwärme für die List

Bis Sommer 2013 erhöht die enercity Netzgesellschaft mit fast zwei Kilometern zusätzlicher Fernwärmeleitung die Zahl der möglichen Anschlüsse im Stadtteil List.
Behaglichkeit ohne Reue: Fernwärme von enercity ist preiswert und umweltfreundlich.
Behaglich­keit ohne Reue: Fern­wärme von enercity ist preis­wert und umwelt­freundlich.

Der Startschuss für die Bauarbeiten fiel im Juli dieses Jahres. Mit einem sogenannten Maschen­schluss verbindet die enercity Netzgesellschaft zwei bisher einzeln verlaufende Versorgungs­leitungen für Fernwärme im Bereich zwischen dem Hinrichsring und der Klopstockstraße in Hannover-List. Dadurch können dort bald noch mehr Haushalte die umweltschonende Fernwärme nutzen. Gleich­zeitig steigt die Versorgungssicherheit im Lister Netzgebiet: Bei Reparaturarbeiten an einzelnen Leitungsabschnitten kann die Wärmezufuhr künftig über die jeweils andere Leitung erfol­gen.

Die enercity Netzgesellschaft investiert rund 2,2 Millionen Euro in den Ausbau. Bis Ende des Jahres werden die ersten beiden Bauabschnitte fertiggestellt sein. Nach der Winter­pause rollen die Bagger voraussichtlich ab März 2013 zum dritten und letzten Mal an. Bis August 2013 sollen die Arbeiten dann komplett abgeschlossen sein.

Energieeffizienz und Kraft-Wärme-Kopplung gelten als wichtige Bausteine der Energie­wende. In konventionellen Kraftwerken lässt sich allerdings im besten Fall nur rund die Hälfte der eingesetzten Energie für die Stromerzeugung nutzen. Die entstehende Wärme geht dabei komplett verloren. Anders sieht es bei den innerstädtischen Heizkraftwerken von enercity aus: Mit der gekoppelten Erzeugung von Strom und Wärme sind hier in Spitzenzeiten im Winter Wirkungsgrade von bis zu 89 Prozent möglich. Durch das wach­sende Fernwärmenetz kann Hannover die bei der Stromerzeugung anfallende Wärme in immer größerem Stil nutzen.

Damit trägt der Fernwärmeausbau ganz wesentlich zur Umsetzung der Klima-Allianz 2020 bei. Das Aktionsprogramm von enercity und der Landeshauptstadt Hannover sieht vor, den CO2-Ausstoß im Stadtgebiet bis 2020 gegenüber dem Vergleichsjahr 1990 um 40 Prozent zu senken. Allein mit der Verdichtung des Fernwärmenetzes wollen die Partner die klimaschädlichen Emissionen um rund 65.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Dazu will die enercity Netzgesellschaft die Anschlussleistung sukzessive auf 900 Megawatt erhöhen. Im Jahr 2020 soll der Anteil der Fernwärme an der Heizleistung in Hannover dann bei 30 Prozent liegen.

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