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enercity heizt im Harz

Der Vertrag ist perfekt: Ab 2013 beliefert die enercity Contracting GmbH die Technische Universität Clausthal mit Wärme aus einem Biogas-Blockheizkraftwerk.

Aula Academica der Technischen Universität Clausthal: Die Hoch­schule setzt auf dezentrale Wärmeerzeugung. (Foto: TUC)

Die enercity Contracting GmbH (eCG) hat sich bei einer europaweiten Ausschreibung der Technischen Universität (TU) Clausthal durchgesetzt. Ende Juni unterzeichneten Vertreter beider Seiten einen Wärmeliefervertrag mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Der Energiedienstleister aus Hannover hatte die anspruchsvollen Kriterien voll erfüllt:

„Grundlage des Zuschlags an die eCG war das Konzept, das sowohl ökologisch als auch ökonomisch das vorteilhafteste Angebot für die TU Clausthal ist“, begründet Universitätspräsident Thomas Hanschke die Entscheidung der Hochschule. Mit mehr als 4.000 Studierenden und rund 1.050 Mitarbeitern liegt ihr jährlicher Wärmebedarf bei 17.500 Megawattstunden.

„Wir werden die Anlagen zur Wärmeerzeugung in der bestehenden Heizzentrale der TU Clausthal modernisieren und um ein Biogas-Blockheizkraftwerk ergänzen“, erläutert eCG-Geschäftsführer Manfred Schüle das Konzept. Blockheizkraftwerke (BHKWs) arbeiten nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK). Dabei wird nur einmal Energie aufgewendet, um sowohl Strom als auch Wärme zu erzeugen.

Das BHKW in der TU Clausthal liefert eine elektrische Leistung von 844 Kilowatt (kW) und eine thermische Leistung von 864 kW. Die eCG will die effiziente Technik mit Biomethan betreiben – und so einen nennenswerten Teil der Wärme mit regenerativen Energieträgern erzeugen. „Im Vergleich zur alten Anlage lässt sich der CO2-Ausstoß so um 4.600 Tonnen pro Jahr verringern“, erklärt Hanschke.

Die eCG ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft von enercity mit rund 50 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 65 Millionen Euro. Das Unternehmen bietet individuelle Lösungen zu zahlreichen Energieversorgungsfragen für Kunden aus der Wohnungswirtschaft, private Immobilieneigentümer, Gewerbe- und Industrieunternehmen sowie für öffentliche Einrichtungen.

Schwerpunkte der eCG sind die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung aus KWK-Anlagen und der Einsatz von regenerativen Energien wie Biogas, Holzpellets und Holzhackschnitzeln.


So funktioniert ein Blockheizkraftwerk

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