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Energie-Frage

Nass oder trocken rasieren?

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Gut aufgeschäumt: Beim Nassrasieren kommt es auf den richtigen Pinselstrich an.

Der Bart muss ab – aber wie? Diese Frage hat die Männerwelt schon in der Steinzeit gespalten. Damals rückten die Herren der Schöpfung ihrer Gesichtsbehaarung noch mit Feuerstein, Muschelschale oder Haifischzahn zu Leibe. Seit in den 30er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts die ersten Elektro-Rasierapparate vom Band liefen, haben sich zwei große Lager gebildet: Auf der einen Seite stehen die Verfechter der klassischen Nassrasur mit Pinsel, Schaum und Klinge, auf der anderen die Anhänger der elektrischen Trockenrasur.

Die Nassrasur gilt vielen Männern als gründlicher und soll das Gesicht besonders glatt machen. Dafür kostet sie aber auch viel Zeit: Vom ersten Einweichen bis zum letzten Schliff vergehen in der Regel 15 bis 20 Minuten. Schneller und bequemer geht’s in jedem Fall mit dem Elektrorasierer. Doch wie sieht es mit dem Energieverbrauch aus?

Auch hier haben beide Varianten ihre Vor- und Nachteile. Bei der Nassrasur wird kein Strom verbraucht, aber warmes Wasser benötigt – und das muss erst mal erhitzt werden. Um dabei möglichst viel Energie zu sparen, sollte man sich nicht bei lauf­endem Hahn rasieren, sondern Wasser aus dem halb gefüllten Waschbecken verwen­den. Auch die Temperatur spielt eine Rolle: Zu heißes Wasser treibt den Energiever­brauch nutzlos in die Höhe.

Der Elektrorasierer dagegen ist ein kleiner, aber ständiger Stromverbraucher. Moderne Geräte, die ausschließlich am Netz betrieben werden, benötigen weniger als 0,5 Kilowatt­stunden pro Jahr. Der Akkubetrieb ist teurer. Deshalb sollte man die Batterien nie länger als nötig aufladen. Alles andere schadet oft nicht nur den Akkus, sondern kostet auch unnötig Strom. Selbst manche Rasierer, die nur mit Strom aus der Steckdose funktionie­ren, verbrauchen auch dann Energie, wenn sie ausgeschaltet sind. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte seinen Rasierapparat also immer vom Netz nehmen, wenn er ihn gerade nicht braucht.

Mit welcher Methode man sich allerdings grundsätzlich am sparsamsten rasiert, bleibt ein Streit um des Kaisers Bart. Im Zweifel lautet die Devise: einfach wachsen lassen.