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Hochschule Hannover gewinnt „Triple-E-Award“

Mit dem erstmals vergebenen Energieeffizienz-Preis zeichnet enercity den Master-Studiengang „Nachhaltiges Energie-Design für Gebäude“ aus.

Energieeffizienz im Fokus: Master-Studenten der Hochschule Hannover bei der Arbeit mit einer Wärmebildkamera.

Energieeffizienz ist der wichtigste Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Bis zu einem Drittel des weltweiten Energieverbrauchs lässt sich bis 2050 allein durch die Steigerung der Energie­effizienz von Gebäuden, Transportmitteln und industriellen Verfahren einsparen. So lautet das Ergebnis einer Studie der Internationalen Energieagentur.

Vor diesem Hintergrund hat enercity dieses Jahr zum ersten Mal den mit 10.000 Euro dotierten Energieeffizienz-Preis „Triple-E-Award“ vergeben. Bewerben konnten sich Einzelpersonen und Institutionen aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft aus ganz Deutschland. Zur neunköpfigen Jury unter der Schirmherrschaft von Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil gehörten auch Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität Hannover, und Michael Feist, Vorstandsvorsitzender von enercity.

Mit großer Mehrheit hat sich die Jury entschieden, den Preis im ersten Jahr an die Hoch­schule Hannover zu verleihen, um die Einrichtung des Master-Studiengangs „Nachhaltiges Energie-Design für Gebäude“ zu prämieren. Das interdisziplinäre Weiterbildungs-Studium ist auf drei Semester in Teilzeit ausgelegt und richtet sich an Architekten, Bau­ingenieure, Maschinenbauer und Wirtschaftsingenieure.

Die Jury ist der Meinung, dass die Hochschule Hannover in diesem Studiengang Experten ausbildet, die wegen ihrer besonderen Kenntnisse nicht nur in Unternehmen dringend gebraucht werden, sondern angesichts des Klimawandels auch für die Gesellschaft von großem Nutzen sein können. Im kommenden Wintersemester geht das Programm mit 21 neuen Studenten in die nächste Runde.


 Prof. Dr.-Ing. Matthias Segner, Dekan der Fakultät II und kommissarischer Leiter des Instituts für Energie und Klimaschutz an der Hochschule Hannover
Nachgefragt bei ...
Prof. Dr.-Ing. Matthias Segner,
Dekan der Fakultät II und kommissarischer Leiter des Instituts für Energie und Klimaschutz an der Hochschule Hannover

Nachhaltiges Energie-Design für Gebäude, kurz NED: Was bedeutet das eigentlich?
Gemäß dem Leitbild für nachhaltige Baukultur in Deutschland streben wir danach, alte und neue Gebäude wirtschaftlich, umweltverträglich und nutzungsgerecht zu gestalten und dabei auch die Ästhetik im Auge zu behalten. Dafür steht NED.
Und das bietet Stoff für einen eigenen Master-Studiengang?
Aber ja! Fertige Ingenieure und Architekten aus den unterschiedlichsten Fachbereichen lernen bei uns, die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte des Baus inter­disziplinär und ganzheitlich zu betrachten. Damit ist der Weiterbildungs-Master-Studien­gang NED an der Hochschule Hannover weltweit einmalig.
Wie ist die Resonanz?
Die Nachfrage ist riesig. Seit fünf Jahren sind die 21 Plätze pro Semester ausgebucht. Das Ganze ist mittlerweile zum Selbstläufer geworden: Die Absolventen werben die neuen Kandidaten. Von China bis Luxemburg, aber auch von der eigenen Hochschule kommen Bewerbungen.
Was haben die Studierenden davon?
Die Zusatzqualifikation ist sehr wertvoll – von der Promotionsberechtigung bis hin zur Befähigung für höchste Karrierelaufbahnen. Einer der ersten Absolventen stieg vom Sachbearbeiter zur Führungskraft in einem Weltkonzern auf. Für alle Ingenieurbereiche bietet der Master of Engineering die Aussicht auf eine Führungsposition.
Wie setzen die Absolventen ihr Wissen in die Praxis um?
Schon im Rahmen ihrer Abschlussarbeiten entwickeln viele unserer Studierenden Lösungen zum nachhaltigen Energiemanagement für namhafte Auftraggeber. So haben bereits das VW-Werk in Wolfsburg, die Continental AG in Hannover, die Deutsche Bahn und die Deutsche Bundesbank Projekte unserer Absolventen realisiert.
Ihr Studiengang ist gerade mit dem „Triple-E-Award“ von enercity ausgezeichnet worden. Was bedeutet der Preis für Sie?
Der Preis hat eine große ideelle Bedeutung für die Hochschule Hannover, spiegelt er doch eine besondere Wertschätzung unserer auf Energieeffizienz, Economy und Exzel­lenz ausgerichteten Lehre wider. Für uns ist das eine Bestätigung, dass wir in diesem Weiterbildungssegment weltweit sehr gut dastehen.
Und was haben Sie mit den 10.000 Euro Preisgeld vor?
Die Leitung des Studiengangs wird das Preisgeld in den kontinuierlichen Verbesserungs­prozess von NED einbringen, zum Beispiel in den Bereichen Energieeffizienz und nach­haltige niedersächsische Baukulturverbesserung.

Mehr Infos unter:
     www.energy-designer.de
     www.enercity.de