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Energie-Frage

Wie hell leuchtet ein Glühwürmchen?

Volle Strahlkraft: Glühwürmchen sind Meister der Energieeffizienz.
Volle Strahlkraft: Glühwürmchen sind Meister der Energieeffizienz.

Mit etwas Glück kann man ihn zurzeit bei nächtlichen Spaziergängen in der Eilenriede beobachten: den Lamprohiza splendidula. Der Kleine Leuchtkäfer, besser bekannt als Glühwürmchen, macht seinem Namen besonders in den Monaten Juni und Juli alle Ehre. Dann geht er vorzugsweise auf Brautschau.

Auch wenn jede Kerze 1.000-mal heller strahlt – das Glühwürmchen hat keinen Grund, sein Licht unter den Scheffel zu stellen. Eins macht ihm nämlich keiner nach: Dank seiner Fähigkeit zur Biolumineszenz leuchtet es mit einem Wirkungsgrad von 95 Prozent. Nur fünf Prozent der über eine chemische Reaktion erzeugten Energie wird als Wärme ab­gegeben. Daher spricht man auch von kaltem Licht.

Bei der herkömmlichen Glühbirne verhält es sich genau umgekehrt: Ihr Wirkungsgrad liegt bei rund fünf Prozent. Mit dem Rest der aufgenommenen Energie beheizt sie die Umgebung. Energiesparlampen und LEDs stellen zwar einen Fortschritt dar, kommen aber auch nur auf einen Wirkungsgrad von gerade mal 25 Prozent. Jedes Glühwürmchen würde sich dabei die Fühler verbrennen.