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Wasser marsch!

Wie enercity mit Land- und Forstwirten kooperiert und ein umfangreiches Aufforstungsprogramm für die Trinkwasserqualität in Hannover betreibt.
Klare Sache: Die Trinkbrunnen von enercity erfrischen Hannover.
Klare Sache: Die Trinkbrun­nen von enercity erfrischen Hannover.

42 Millionen Kubikmeter Wasser: Das entspricht etwa dem 30-fachen Inhalt des Maschsees – und ziemlich exakt der Menge, die enercity jedes Jahr als Trinkwasser an rund 650.000 Menschen im Raum Hannover liefert.

Rund 90 Prozent davon stammen aus dem Fuhr­berger Feld, einem der größten Wasserschutz­gebiete Norddeutschlands mit einer Gesamtfläche von 30.400 Hektar. Die Brunnen liegen etwa 25 Kilometer nördlich von Hannover. Das Grundwasser wird aus 25 bis 30 Metern Tiefe gefördert und in den Wasserwerken Fuhrberg und Elze-Berkhof aufbereitet. Die rest­lichen zehn Prozent des Trinkwassers kommen aus dem Wasserwerk Grasdorf bei Laatzen und den Talsperren im Harz.

Um die Wasserqualität im Fuhrberger Feld zu sichern, kooperiert enercity schon seit mehr als 20 Jahren mit den ansässigen Land- und Forstwirten. Die beteiligten Landwirte setzen auf ihren Flächen auf grundwasserschonenden Anbau.

Die beste Grundwasserqualität findet sich unter gesunden Laubwäldern. Besonders Buchen lockern mit ihren tiefgründigen Wurzeln den Boden auf. So kann der Waldboden das Was­ser wie ein Schwamm aufsaugen, um es dann gleichmäßig an tiefere Schichten abzuge­ben. Und weil Laubbäume anders als Nadelbäume im Herbst ihre Blätter abwerfen, ver­dunsten sie im Winter auch deutlich weniger Wasser. Jedes Jahr pflanzen die Förster im Fuhrberger Feld rund 650.000 Laubbäume und gestalten damit Schritt für Schritt die beste­henden Nadelwälder um.

Ganz gleich, aus welcher Quelle: Das Wasser von enercity hat eine hervorragende Qualität und unterschreitet die strengen Grenzwerte der Trinkwasserverordnung in allen Parametern. Jährlich werden insgesamt mehrere Tausend Proben entlang der Prozesskette überprüft. Damit ist Trinkwasser eines der am besten kontrollierten Lebensmittel in Hannover. Na dann prost!


Trinkwasseraufbereitung im Wasserwerk


Bodenfilterung Brunnen Anreicherung mit Sauerstoff Filterung durch ein Kiesbett PH-Wert-Einstellung Bereitstellung für Kunden

Bodenfilterung und Mineralienanreicherung:

Regenwasser sickert ins Erdreich. Im Boden wird es gefiltert und reichert sich mit natürlichen Mineralien wie Kalzium und Magnesium sowie mit Eisen- und Manganverbindungen an.

Brunnen:

Pro Jahr wandert das Grundwasser rund 300 Meter nach Norden. Das Wasser in den Brunnen von enercity war durchschnittlich rund 25 Jahre im Boden unterwegs.

Anreicherung mit Sauerstoff:

Zur Oxidation der gelösten Eisen- und Manganverbindungen wird das Wasser in Belüftungskammern mit Sauerstoff angereichert. Dabei werden auch Schwefelwasserstoff und freie Kohlensäure aus dem Wasser entfernt.

Filterung durch ein Kiesbett:

In den mit Filterkies gefüllten Schnellfiltern werden die unerwünschten Eisen- und Manganverbindungen entfernt. Dies ist die zentrale Aufbereitungsstufe in den Wasserwerken von enercity.

pH-Wert-Einstellung:

Bevor das Wasser ins Rohrnetz gepumpt wird, erfolgt die pH-Wert-Einstellung durch Zugabe einer geringen Menge Natronlauge.

Bereitstellung für Kunden:

Über ein Rohrnetz von über 2.200 Kilometern Gesamtlänge wird das Trinkwasser im Versorgungsgebiet von enercity verteilt. Eine Vielzahl von Absperreinrichtungen, Hochbehältern (zum Beispiel auf dem Lindener Berg) und Druckerhöhungsanlagen sorgt dafür, dass das Wasser jederzeit in der gewünschten Menge beim Kunden ankommt, und zwar mit nahezu konstantem Wasserdruck. Das Netz von enercity endet am jeweiligen Hausanschluss mit einem geeichten Zähler.
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