enercity positive news verwendet Cookies, um Ihnen die Inhalte und Funktionen der Website bestmöglich darzustellen. Durch die weitere Nutzung der Website akzeptieren Sie den Einsatz von Cookies, wie sie in unserer Datenschutzinformation im Detail ausgeführt sind.
Akzeptieren

Neue Vergütungssätze für Photovoltaik

Zum 1. Januar 2012 tritt die Novelle des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) in Kraft. Damit ändert sich der Rechtsrahmen für die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Ein Punkt: Die Vergütungssätze für Solarstrom werden sinken.
Strom vom Dach: Photovoltaik ist auf dem Vormarsch.

Photovoltaikanlagen auf dem Dach, die aus Sonne Strom erzeugen, sind eine sichere Geldanlage. Grund: Die Abnahme des Stroms ist garantiert. Genauso wie der Vergütungssatz für 20 Kalenderjahre zuzüglich Inbetriebnahmejahr. Nun wird ab dem 1. Januar 2012 die Förderung der erneuerbaren Energien neu geordnet.
Wer 2011 noch eine Photovoltaikanlage in Betrieb nimmt, erhält die alten Vergütungssätze. Ab 2012 wird weniger für den Strom gezahlt. Das ist davon abhängig, wie viele Anlagen in einem Jahr bundesweit neu gebaut werden. Sind es besonders viele, sinkt die Vergütung entsprechend. Die Anlagenbetreiber haben aber weiterhin Planungssicherheit, denn bezahlt wird der Vergütungssatz, der bei der Inbetriebnahme gilt.
Neu im EEG ist auch eine optionale Marktprämie. Damit hat der Betreiber einer Photovoltaikanlage die Möglichkeit, den Strom direkt zu vermarkten, soweit sich ein Abnehmer findet. Zusätzlich zu dem was durch den Erlös mehr erzielt wird, wird die Marktprämie vom Netzbetreiber gezahlt.
Diese Maßnahme soll für ein besseres Gleichgewicht zwischen Energieangebot und -nachfrage sorgen. Ab 2014 wird dieses Modell dann für neue Biogasanlagen ab 750 Kilowatt Leistung verbindlich.

Neu: Notknopf bei Netzüberlastung

Erstmalig müssen die Betreiber von Photovoltaikanlagen dafür sorgen, dass der Netzbetreiber die Anlage von außen steuern und bei Bedarf vom Netz nehmen kann. Diese Möglichkeit gibt es für Windkraftanlagen schon seit einigen Jahren, um eine Netzüberlastung zu verhindern. Photovoltaikanlagen, die nach dem 1. Januar 2009 in Betrieb genommen wurden und deren Leistung größer als 30 Kilowatt ist, müssen innerhalb der nächsten zwei Jahre nachgerüstet werden. Sollte es tatsächlich einmal dazu kommen, dass die Anlagen vom Netz genommen werden, gibt es hierfür eine Entschädigung.